Schickle mit Punkt zufrieden
TG spielt nach verschlafenem Start 24:24 in Allensbach / Umstrittener Ausgleich

Allensbach/Pforzheim (dd). Nach 60 spannenden Minuten fiel eine Einordnung der Handballpartie zwischen dem SV Allensbach II und Aufstiegsaspirant TG Pforzheim schwer. Mit 24:24 (12:13) trennten sich die beiden Teams nach einem spannenden Oberligaspiel.

Wie so oft in dieser Spielzeit begannen die Frauen der TG das Spiel ziemlich schlafmützig. Nach sieben Minuten lagen sie bereits mit 1:5 im Hintertreffen. Taktisch agierte das Schickle-Team zunächst mit einer offensiven Deckung. Damit kam man nicht allzu gut zurecht und versäumte es, die offenen Lücken zügig zu schließen. In der Folgezeit fingen sich die Pforzheimerinnen aber und kämpften sich in die Partie zurück. Nach 17 Minuten lag Allensbach nur noch mit 8:7 vorne. Den Ausgleich besorgte die bärenstarke Dina Bergmane-Versakova nach 26 Minuten. Das Defensivverhalten stabilisierte sich nun und kurz vor der Pause ging die TG mit 13:12 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig. Wie im zweiten Teil des ersten Durchgangs sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Mehrfach scheiterte das Team von Matthias Schickle an der mangelhaften Chancenverwertung. Die Deckung stand hingegen weitgehend gut. In der Schlussphase wurde es hektisch. Die Halle peitschte den heimischen SV Allensbach II nach vorne. Beeinflusst wurde davon nicht nur das Heimteam, sondern auch die Schiedsrichter, die nun einige zweifelhafte Entscheidungen für den SVA trafen. Eine knappe Minute vor Schluss ging die TG durch Deborah Müller noch einmal in Führung. Allensbach kam durch einen umstrittenen Siebenmeter Sekunden vor Schluss zum Ausgleich.

Am Ende war Schickle dennoch nicht unzufrieden. „Die Topteams aus Wolfschlugen und Kappelwindeck haben hier verloren. Darum können wir mit dem Punkt leben“, so der TG-Coach. Jetzt gelte es den Blick nach vorne zu richten. Bereits am kommenden Samstag steht das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer SG Kappelwindeck/Steinbach an. „Das ist ein sehr schwerer Gegner, wir werden unsere Fehlerquote minimieren und unser Spiel durchbringen müssen. Dann haben wir eine Chance“, so Schickle.

TG Pforzheim: Scheid, Bertsch – Stindl 4, Maschek, Müller 2, Kurstak 3, Bergmane-Versakova 8, Henschel 4/2, Steinhauser 2, Steegmüller, Klittich, Szabo, Miltner 1.

 

 PZ Extra vom 19.03
 

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